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Eine Infektion im positiven Sinne holte sich das Jedermannteam München bei seinem ersten Einsatz bei Rund um Köln am Ostermontag: das Renn-Virus.
Die Münchener Truppe, die als Spendensammler für den gemeinnützigen Verein HORIZONT e.V. von Gründerin Jutta Speidel in die Pedale tritt, war mit insgesamt zwei Frauen und acht Männern an den Start von Rund um Köln gegangen. Acht der zehn Starter und Starterinnen absolvierten die 60-Kilometer-Runde, zwei Herren wagten sich auf die 100-Kilometer-Schleife.
Abgesehen von den Platzierungen war man vor allem froh, ohne Sturz und Pannen ins Ziel gekommen zu sein. Sabine Schilling, die das erste Mal bei einem Jedermann-Rennen teilgenommen hatte, war anfangs noch skeptisch, wie sie die Fahrt im großen Pulk überstehen sollte. Doch alles lief wunderbar: „Es hat einfach Spaß gemacht und ich werde doch mehr Rennen mit dem Jedermannteam München fahren als ich ursprünglich geplant hatte“, sprudelte es knapp hinter der Ziellinie aus Sabine Schilling heraus.
Auch Nicolas Adunka war zufrieden mit dem Rennverlauf und kommentierte seine Leistung schlicht damit, dass er „noch nie so viel auf dem großen Kettenblatt fahren konnte wie bei Rund um Köln“.
Am Rennen selbst ist positiv hervorzuheben, dass die Organisation der Veranstaltung gut war und die Strecke gut ausgeschildert. Negativ fanden die Teilnehmer lediglich, dass der Ergebnisdienst nicht reibungslos funktionierte und die Verpflegung spärlich ausfiel.
Der nächste Start des Jedermannteams München ist dann bei der „Tour d’ Energie“ in Göttingen am 26. April im Rahmen des German Cycling Cup. Besonderer Dank gilt diesmal den Sponsoren Autovermietung Hertz für den kostenfrei zur Verfügung gestellten Bus und der IBIS-Hotelkette für den Nachlass auf die Übernachtungspreis im IBIS Köln City Messe Arena.
Weitere Infos: www.jedermannteam-muenchen.de;
www.horizont-ev.org
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